In der heutigen Zeit, die immer mehr auf das Internet baut, sind auch Instant Messenger weit verbreitet und beliebt bei Jung und Alt. Durch das Instant Messaging können Texte und auch Dateien über einen sogenannten Client sofort verschickt werden. So ist eine zeitnahe Kommunikation mit einem Partner sehr gut möglich.
Bei einem Instant Messenger ist es für den Nutzer meist erforderlich, ein Benutzerkonto anzulegen, das er für das Versenden von Nachrichten nutzt. In der Regel denkt sich der Nutzer einen sogenannten Nickname, ein Pseudonym, aus, das beim Versand von Nachrichten angezeigt wird. Solche Pseudonyme müssen nicht unbedingt den eigenen Namen beinhalten und können demnach vollkommen frei erfunden sein.
Das Prinzip des Instant Messagings ist einfach und schnell erklärt. Der Nutzer kann sich eine Kontaktliste einrichten, in die er Freunde einträgt, die den selben Messenger benutzen. Es ist unbedingt erforderlich, dass zwei Gesprächspartner den gleichen Typ Messenger benutzen, da eine übergreifende Kontaktierung zwischen verschiedenen Messengern nicht möglich ist.
Das Hinzufügen von Kontakten kann meist schnell und einfach über eine Suchmaske erfolgen, in der nach Namen, Wohnorten oder auch Nicknames gesucht werden kann. Hat man eine Person gefunden, die der eigenen Kontaktliste hinzugefügt werden soll, so muss diese zunächst eine Kontaktanfrage im eigenen Instant Messenger bestätigen, damit ein erfolgreicher Kontakt hergestellt werden kann. So wird verhindert, dass Personen, die nicht kontaktiert werden sollen oder von denen man nicht kontaktiert werden möchte, direkt ausgeschlossen und abgelehnt werden können.
Das Ablehnen von Kontaktanfragen ist besonders dann gebräuchlich, wenn es sich um sogenannte Spammer handelt, die Werbung über die Instant Messenger verbreiten möchten. Da eine solche Form der Werbung unerwünscht ist, muss der Nutzer nicht erst selbst mit dem jeweiligen Spammer diskutieren, sondern kann diesen direkt ablehnen und zusätzlich auch sperren. So ist es der betreffenden Person nicht mehr möglich, auch weitere Kontaktanfragen zu schicken.
Für jede Konversation wird im Instant Messenger ein eigenständiges Fenster geöffnet, das den Gesprächsverlauf anzeigt. So werden die Textnachrichten nicht nur übermittelt, sondern sind auch zurückverfolgbar. Möchte man die Nachrichten und Verläufe über einen längeren Zeitraum speichern, bieten die meisten Instant Messenger die Möglichkeit, diese Konversationen als Textdatei auf dem eigenen PC zu speichern.
Besonders beliebte Instant Messenger sind ICQ, der Yahoo-Messenger, Skype oder auch MSN. Im Grunde basieren all diese Messenger auf dem gleichen Prinzip, unterscheiden sich aber in der Optik ihrer Nutzeroberfläche und auch in den möglichen Optionen. So bietet beispielsweise Skype auch die Internettelefonie an. Mit einem Mikrofon und bisweilen auch einer Webcam kann sich der Nutzer nun auch sprachlich verständigen und zeitgleich ein Video von sich übertragen. So sieht der Gesprächspartner genau, was derjenige am anderen Ende gerade tut.
Es ist auch möglich, bei Instant Messengern mit mehr als nur einer Person zu sprechen beziehungsweise zu schreiben. Diese sogenannten Konferenzen werden in einem Fenster angezeigt, wobei nun eben nicht mehr nur zwei verschiedene Nicknames mit passenden Farben, sondern auch drei oder vier Gesprächspartner angezeigt werden können.
Das Instant Messaging wurde über lange Zeit nur privat genutzt, erfreut sich inzwischen aber auch immer größerer Beliebtheit bei Geschäftskontakten, da die Überlieferung von Informationen so auch unabhängig von Telefonen oder E-Mails erfolgen kann.