StudiVZ ist die Kurzbezeichnung von Studienverzeichnis stellt eine Online-Community dar, welche ein Projekt von den Vznet Netzwerken ist. Gegründet worden ist dieses soziale Netzwerk im Jahr 2005 und war bis 2009 auf separaten Plattformen auch in unterschiedlichen Sprachen verfügbar. Mittlerweile konzentriert sich die Plattform allerdings auch den deutschen Raum. Konzipiert worden ist das Netzwerk für Studenten in der Schweiz, in Österreich und Deutschland. Für Schüler gibt es ebenfalls eine Community, welche aber als schülerVZ bezeichnet wird. Es ist ein Projekt für Studenten und im Jahr 2009 waren rund 6,2 Millionen Nutzer registriert. Die Seite gehört zu den erfolgreichsten Social-Media-Seiten in Deutschland.
Das System von StudiVZ gehört zu der sozialen Software und hat verschiedene Funktionen. Unter anderem kann die Hochschule ausgewählt werden, an welcher der Nutzer studiert. Es ist keine optionale Auswahl und sie ist auch bei Profilen, die ausgeblendet sind, sichtbar. Es kann ein Profil erstellt und zahlreiche Angaben über die eigene Person gemacht werden, beispielsweise die Kontaktdaten, Hobbys oder Lehrveranstaltungen, welche besucht werden. Es gibt die Funktion der Suche nach Studenten, Interessen und Lehrveranstaltungen. Es wird bei der Suche zwischen der allgemeinen Suche, der Profilsuche und der Gruppensuche unterschieden. Weiterhin gibt es eine projektübergreifende Suche in dem „meinVZ-Projekt. Auch können Kontakte angezeigt werden, die zwischen den Mitgliedern stattgefunden haben. Wie in zahlreichen anderen Communitys besteht auch hier die Möglichkeit, ein Fotoalbum zu erstellen oder Fotos hochzuladen. Es können Mitglieder ignoriert werden, sodass diese nicht mehr auf das Profil zugreifen und auch keinen Kontakt mehr aufnehmen können. Über den „Plauderkasten“ kann mit Kontakten, die online sind, über einen Instant Messenger gechattet werden. Durch die Partnerfunktion kann das eigene Profil mit dem des Partners verbunden werden. Dies sind nur einige der Funktionen in StudiVZ, denn es gibt noch weitaus mehr, welche den Nutzern zur Verfügung stehen.
Ein Nutzer hat natürlich auch eine Privatsphäre, bei welcher verschiedene Zugriffe eingeschränkt werden können. Da diese allerdings standardmäßig nicht aktiviert ist, können zahlreiche Benutzer die Profile vollständig öffentlich sehen. Stellt man die Privatsphäre ein, können verschiedene Informationen nur für bestimmte Benutzer sichtbar gemacht werden. Anmelden kann sich bei StudiVZ im Grunde jeder, der eine E-Mail-Adresse hat.
Wer ein Fotoalbum anlegt, kann entscheiden, ob dies nur für einen selbst, für befreundete Benutzer oder für alle sichtbar sein soll. Die Betreiber der Webseite haben sich auch gegen Stalking und Mobbing abgesichert, denn es sind 100 Mitarbeiter in einem Supportteam beschäftigt, welche Verstöße gegen den Kodex des Verhaltens ahnden und eventuell auch das Profil eines Benutzers löschen.
Über das soziale Netzwerk können die Studenten Erfahrungen, Meinungen, Gedanken und Eindrücke austauschen und sich auch, was das Studium betrifft, untereinander helfen. So biete es sich beispielsweise an, einer Gruppe mit Diskussionsforen beizutreten oder selbst eine derartige Gruppe zu errichten, in welcher beispielsweise Probleme behandelt werden. Der Vorteil von StudiVZ liegt vor allem darin, dass sich die Studenten der unterschiedlichsten Universitäten auch über die Lehrstunden austauschen können, um Veränderungen an der Uni, an welcher studiert wird, zu bewegen. Auch kann so erfahren werden, wie an anderen Unis der Unterricht abgehalten wird und welche Unterschiede gemacht werden. Interessant ist dies vor allem, wenn man auf Grund eines Umzuges beispielsweise die Uni wechseln möchte/muss. StudiVZ bietet die Möglichkeit, sich mit Studenten aus ganz Deutschland zu unterhalten, auch wenn man sich eigentlich gar nicht kennt, denn man kann sich auch kennen lernen.
Foto: Logo StudiVZ